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Das Zentrum von Leipzig

Einige wenige Meter von Ihrer Ferienwohnung entfernt, kündet der Augustusplatz das Leipziger Zentrum – die Innenstadt – an. Stehen Sie auf diesem großen Platz an der Alten Hauptpost, der Oper, dem Gewandhaus und der Universität, befinden Sie sich in Zentrum-Ost. Das Leipziger Zentrum ist in verschiedene Unterstadtteile eingeteilt, wobei sich die Innenstadt mit dem Alten Rathaus auf dem Markt sich tatsächlich in der Mitte befindet.

Inhaltsverzeichnis

Was ist das Besondere an Leipzig Zentrum?

Das Zentrum mit seinen Ausläufern liegt zwischen mehr als zehn Stadtteilen. Im Norden grenzt es an Eutritzsch, Möckern und Gohlis, im Nordosten an Schönefeld. Im Osten sind Reudnitz-Thonberg, Neustadt-Neuschönefeld und Volkmarsdorf direkte Nachbarn. Der Südausläufer trifft auf die Südvorstadt und die ehemalige Gartenstadt Marienbrunn. Im Westen schließlich wird es durch Schleußig, Plagwitz, Leutzsch, Lindenau und Altlindenau begrenzt.
Allein in Leipzig-Mitte leben etwa 57000 Einwohner, wobei die meisten Leipziger in Zentrum-Südost, Zentrum-Süd und Zentrum-West eine Wohnung haben.

Augustusplatz in Leipzig
Augustusplatz in Leipzig
Vom Augustusplatz mit seinen ehrwürdigen Gebäuden bis hin zur Gottschedstraße im Zentrum-Nord, einer der beiden wichtigsten Kneipenmeilen in Leipzig, pulsiert das Leben. Von der Grimmaischen Straße zieht sich die Innenstadt über den Markt bis hin zur Thomaskirche. In diesem belebten Viertel sind die viele einzelne Boutiquen zu finden. Darüber hinaus haben in diesem Stadtteil die Kaufhäuser Karstadt und Galeria Kaufhof einen Platz gefunden. Seit 2013 können Shoppingfans ebenso die Höfe am Brühl mit ihren zahlreichen Shops durchstöbern. Zahlreiche Restaurants locken mit verschiedensten und internationalen Speisen in den Nebenstraßen der Grimmaischen Straße sowie direkt am Marktplatz am Alten Rathaus.
Für einen guten Drink und Jazz-Musik ist das Barfußgässchen eine beliebte Adresse. Auf derselben Straße, der Hainstraße, weiter unten Richtung der Höfe am Brühl befindet sich das Darkflower, in dem Tanzveranstaltungen mit alternative bis gotische Klängen vor allem jüngeres Publikum anziehen. Ein paar Ecken weiter, auf der Gottschedstraße, reihen sich weitere Clubs und Bars aneinander.

Was gibt es noch in Leipzig Zentrum?

Leipzigs Mitte bietet für Jung und Alt, für Erholungssuchende und Partyfans bei Tag und Nacht Kultur pur. Dies beginnt bei den beeindruckenden Bauwerken und zieht sich über die ausgedehnten Shoppingmeilen bis hinein in die Clubs und Bars.

Sehenswürdigkeiten

Bereits der schon mehrfach erwähnte Augustusplatz ist eine Reise wert. Auf diesem befinden sich, einander gegenüberliegend, das Gewandhaus und die Oper zu Leipzig. Vor beiden imposanten Gebäuden sprudelt ein Springbrunnen. Der berühmte Mendebrunnen ziert den Platz vor dem Gewandhaus.

Das Gewandhaus ist das dritte in Leipzig erstellte und zugleich das einzige Konzerthaus der ehemaligen DDR, das nicht "Kulturhaus" oder "Kulturpalast" genannt wurde. Dass Name des Gebäudes und Entwurf von der DDR-Regierung abgesegnet wurden, schreiben die Quellen dem damaligen Kapellmeister Kurt Masur zu. Der inzwischen international bekannte Dirigent gehört zu den sechs Leipzigern, die den Aufruf "Keine Gewalt!" verfassten und öffentlich aussprachen. Seit der Zerstörung des eigentlichen Konzerthauses (dem zweiten Gewandhaus) hatte Leipzig keine Konzerthalle mehr. Das dritte und bis heute erhalten gebliebene Gewandhaus wurde am 20. Januar 1977 erbaut. Das Eröffnungskonzert unter Kurt Masur fand am 8. Oktober 1981 statt.

Auch die Oper zu Leipzig ist ein Neubau aus dem 20. Jahrhundert. Nach der Zerstörung des alten Opernhauses 1943 durch Bombenangriffe, wurde 1956 mit dem Neubau der Oper begonnen. Die Geschichte der Oper zu Leipzig geht zurück auf das Jahr 1963. Am 8. Mai fand die feierliche Eröffnung statt. Das Leipziger Opernhaus gehörte und gehört damit zu den ältesten Musiktheatern in Europa.

Leipziger Oper
Oper auf dem Augustusplatz im Leipziger Zentrum
Seit 2009 ist ein weiteres Bauwerk wieder auf dem Augustusplatz zu besichtigen: die Paulinerkirche. Um ihren Wiederaufbau ranken sich viele Diskussionen über Sinn und Unsinn des Neubaus bis hin zur Trennung von Aula und Andachtsraum.
Die ehemalige Dominikanerkirche St. Pauli stammt aus dem Jahre 1240. Im Zuge der Säkularisation eignete sich die Universität Leipzig das Pauliner-Gotteshaus an. Seitdem gehört es zu den universitären Einrichtungen.
Paulinerkirche am Augustplatz
Paulinerkirche am Augustplatz
Obgleich das Bauwerk die Bombenangriffe im Zweiten Weltkrieg fast ohne Schaden überstanden hatte, beschloss die SED-Regierung der Stadt Leipzig 1968 die Sprengung der Kirche. Seit Ende der 1990iger Jahre wurde an einem Wiederaufbau gearbeitet. Ziel und Anlass war es, bis zum 600. Bestehen der Universität 2009 eine neue Kirche St. Pauli errichten zu lassen. Die Kirche sollte modern gebaut werden und zugleich an die Bauform des ehemaligen Gotteshauses erinnern. Der erste Gottesdienst fand am 6. Dezember 2009 statt.

Unweit der Paulinerkirche, in einer Seitenstraße der Grimmaischen Straße steht die wohl berühmteste Kirche Leipzigs. Die Nikolaikirche stellt wie keine andere Kirche den Freiheits- und Friedensgedanken dar. Hier predigte Pfarrer Christian Führer (+ 2014) seit 1982 bis zur Wende seine Montagsandachten, die Tausende aus der ehemaligen DDR besuchten. Sie waren ausschlaggebend für die sich anschließenden Montagsdemonstrationen, an denen hunderttausende Menschen teilnahmen und die zu den Schlüsselereignissen der Friedlichen Revolution wurden.
Nikolaikirche in Leipzig-Zentrum
Nikolaikirche - die Geburtsstätte der Friedlichen Revolution
Die Nikolaikirche gehört zum romanischen Baustil. Davon zeugt jedoch nur noch die Westseite des Gotteshauses. Im 15. und bis hinein ins 16. Jahrhundert wurde sie zu einer spotgotischen Kirche ausgebaut. Der der Innenraum erfuhr zudem im Klassizismus eine Umgestaltung, sodass dieser heute zu bedeutenden klassizistischen Werken zählt. Die evangelische Kirche kann nicht nur auf die Friedliche Revolution als bedeutendes Ereignis zurückblicken. Auch Johann Sebastian Bach machte sie berühmt. Hier wurde am 7. April 1724 seine Johannispassion, eines der größten Werke des Komponisten, uraufgeführt.

Ein paar Schritte Richtung Naschmarkt treffen Sie auf das Alte Rathaus. Das Grundgebäude entstand in der Zeit der Spätgotik und wurde um 1547 zerstört wurde. Rund zehn Jahre später, 1556/57 bekam der damalige Baumeister Hieronymus Lotter den Auftrag, ein neues Rathaus zu bauen. Was er aus den spätgotischen Ruinen erschuf, ist bis heute eines der berühmtesten Rathäuser der Renaissance.

Altes Rathaus in Leipzig
Altes Rathaus am Leipziger Marktplatz
Das Projekt wurde in nur neun Monaten umgesetzt. Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts wurde es teilweise erneuert und das Städtische Museum zog in das Rathaus ein. Die Schäden, die der zweite Weltkrieg mit sich brachte, wurden inzwischen beseitigt. Es gilt bis heute als eines der bedeutendsten Bauwerke weit über Leipzig hinaus.
Das Neue Rathaus entstand, als das Alte Rathaus nicht mehr ausreichte. Es wurde auf den Grundmauern der Pleißenburg gebaut. Zu diesem Zwecke wurden die Grundmauern der alten Burg abgetragen. Das Neue Rathaus vereint in sich mehrere Stile aus den Jahrhunderten. In ihm existieren Spuren der Spätrenaissance, des Barock und des Jugendstils.
Neues Rathaus in Leipzig
Neues Rathaus auf den Grundmauern der ehemaligen Pleißenburg
Die Aufgabe, dieses Bauwerk auf dem Fundament der Pleißenburg zu errichten, oblag dem damaligen Baumeister Hugo Licht. Von 1899 bis 1905 dauerten die Bauarbeiten an. Seit dieser Zeit zählt das Neue Rathaus zu einem der größten Rathäusern der Welt.

Leipzig ist jedoch nicht nur eine Stadt mit beeindruckenden Kirchen und Rathäusern, sondern auch die Stadt der Passagen. Durch Leipzigs Innenstadt führen Passagen vorbei an Geschäfte, Restaurants und Cafes. Sie boten bereits zu alten Messezeiten den zahlreichen Innenstadtbesuchern, Händlern und ihren Waren Schutz vor Wind, Regen und Kälte. Unter diesen ist vor allem die Mädler-Passage eine bekannte Größe. Die Gänge mit ihren hallenartigen Wegekreuzungen sind in etwa 140 m lang und 5 bis 7 m breit. Sie bieten eine prachtvolle Herberge für edle sowie eigentümliche Shops und Lokalitäten.

Restaurants

In den vielen Gängen der Leipziger Passagen befinden sich nationale, lokale und internationale Restaurants.

Auerbachs Keller – historisch und kulinarisch eine Besonderheit

Zu den lokalen Besonderheiten zählt Auerbachs Keller in der Mädler-Passage. Bekannt wurde er durch Dr. Heinrich Stromer von Auerbach, der dem Restaurant seinen Namen gab. Die Karriere von Auerbachs Keller begann 1525 als Weinausschank in einem alten Handelshaus. Geführt wurde er vom damaligen Universitätsrektor von Auerbach.

Auerbachs Keller in Leipzig
"Auerbachs Keller" am Rande einer der vielen Passagen in Leipzig
Als die Geschäfte sich gut entwickelten, erbaute dieser an gleicher Stelle ein Messehaus, das fortan den Namen "Auerbachs Keller" tragen sollte. Das alte Kellergewölbe blieb bei diesem Neubau bestehen. Einhundert Jahre später bekam das Anwesen seine legendären Gemälde, die zwei Szenen aus Dr. Faustus enthielten: den Ritt auf dem Weinfass und die Szene mit den Studenten. Die Gemälde sollten Auerbachs Keller erlangten Weltberühmtheit, als der Dichter und Geheimrat Dr. Johann Wolfgang von Goethe das Etablissement zu einem Schauplatz in seinem Werk "Dr. Faust" machte. Die Bekanntheit, die das Lokal im Laufe der Zeit erwarb, schützte es vor deren Untergang. Als 1911 die Baupläne für die Mädler-Passage veröffentlicht wurden, die unter anderem auch den Auerbachs Keller betrafen, erhoben sich weltweit Stimmen, den Bau zu erhalten. Daraufhin integrierte Kommerzienrat Anton Mädler diesen historisch und literarisch bedeutsamen Bau in seine Baupläne.
Heute gehört das Restaurants zu den Lokalitäten Leipzigs mit gehobenem Standard. Noch immer sind die Weinstuben eine Sehenswürdigkeit. Die Speisen sind zumeist lokal geprägt und mit mediterranen Einflüssen verfeinert.
Zwei sich gegenüber stehende Bronzeskulpturen aus Szenen von Dr. Faustus weisen den Besucher auf das Restaurant hin.

Weitere Lokalitäten in Leipzig Zentrum

Doch in der Leipziger Innenstadt befinden sich noch viele andere Speiselokalitäten mit nationalem und internationalem Flair.
Direkt am Augustusplatz befindet sich die ebenfalls gehobene Lokalität Brasserie Augustus. Die Brasserie ist Café und Restaurant in einem. Sie bietet lokale Spezialitäten und offeriert Steaks vom offenen Lavasteingrill. Ebenso finden Sie hier eine Weinkarte mit Weinen aus Deutschland sechs weiteren Ländern.
Gut bürgerliche Spezialitäten und ausgewählte edle Tropfen erwarten Sie ebenso nahe der Nikolaikirche in der Alten Nikolaischule.
Ebenso bietet die Moritzbastei an der Universität in ihren alten Mauern Speis und Trank. Hinzu kommen Veranstaltungen wie Konzerte, Lesungen und Tanzveranstaltungen, bei denen bis 5 Uhr morgens gefeiert werden kann. Auf zwei Etagen kann das ehrwürdige Gemäuer über fünf Veranstaltungsräume offerieren.

Moritzbastei in Leipzig
Moritzbastei in Leipzig
Neben den lokalen und regionalen Angeboten bietet die Innenstadt internationale Gerichte. So gibt es in Specks Hof, einer Passage in der Nähe der Nikolaikirche, gleich zwei verschiedene Restaurants am Ausgang zur Nikolaistraße. Folgen Sie der Treppe nach oben, finden Sie ein indisches und ein asiatisches Restaurant. Ein paar Eingänge weiter Richtung Hauptbahnhof auf derselben Straßenseite zeigt Ihnen eine indische Skulptur den Weg in ein weiteres indisches Restaurant, das Mumbai, das unter anderem mit veganen und vegetarischen Gerichten aufwarten kann.
Eine besondere Vielfalt an Speisen bietet das Barfußgässchen. Hier stehen sich alte Küche und internationale Restaurants gegenüber.

Man kann das Gässchen als Eingang in eine Restaurantmeile bezeichnen. Ob Kartoffelküche oder Nippon-Restaurant – hier findet jeder ein passendes Mittagessen.
Das Barfußgässchen befindet sich nahe der Thomaskirche. Die Restaurantmeile hört jedoch dort noch nicht auf. Hinter der Straße Martin-Luther-Ring reihen sich Bars und Restaurants aneinander. Sie münden in das westliche Viertel der Innenstadt und säumen damit eine der Kneipen- und Partymeilen Leipzigs: die Gottschedstraße.

Nachtaktiv in der Leipziger Innenstadt

Die Gottschedstraße beginnt mit der Bar Chocolate, die einen gehobenen Standard bietet. Die Getränkekarte hat alles von Longdrinks bis Champagner. Jeden ersten und dritten Donnerstag im Monat gibt es eine After-Work-Party mit Spezialangeboten. Jeden Mittwoch wird Livemusik angeboten.
Zu finden: Gottschedstraße 1
Öffnungszeiten
Dienstag bis Samstag ab 18 Uhr
Raucherraum vorhanden
Gegenüber, in der Gottschedstraße 2, wartet das Twenty-One auf Floors auf zwei Etagen und Klängen aus den letzten Jahren und Jahrzehnten.
Öffnungszeiten

Freitag und Samstag ab 22 Uhr
Auf der gleichen Straßenseite befindet sich der Club Nightfever. Er wirbt mit kostenlosem Eintritt und bietet freitags und samstags im Wechsel Musik der 70er und 80er.
Das Ende der Kneipenmeile stellt die Vodkaria dar. Hier finden sich bis zu 400 Sorten des bekannten alkoholischen Getränks aus Russland, Vodka, im Regal. Auch eine Speisekarte ist vorhanden.
Werden in der Gottschedstraße die Fans der Musik aus den letzten Jahrzehnten hauptsächlich angesprochen, kommen in der Hainstraße Musikliebhaber speziellerer Stilrichtungen auf ihre Kosten. Am Anfang der Hainstraße, die sich am Kopf des Barfußgässchens befindet, liegt das Jazz-verwöhnte Spizz. In der Mitte der Hainstraße gehen Freitag und Samstag gegen 22 Uhr Fans von dunkelromantischer Musik und synthetischen wie elektronischen Sounds im Alternative-Club Darkflower aus und ein.
Diese und andere Stilrichtungen lassen sich auch aus dem soziokulturellen Zentrum Villa vernehmen, die sich ein klein wenig abseits der Gottschedstraße, in der Lessingstraße 7, befindet. Auf einer Ebene in drei Floors finden am Wochenende Themenpartys von Schlager/NDW über Rockveranstaltungen bis hin zu dunkleren Klängen statt.

Freizeitempfehlungen für die Familie

Vor allem rund um die Passagen in der Innenstadt sowie entlang der Grimmaischen Straße, auf dem Markt und auf dem Augustusplatz finden im Laufe des Jahres zahlreiche Veranstaltungen.
Am ersten Freitag im September lockt das Passagenfest mit Veranstaltungen für alle Altersgruppen. Das noch junge Event zieht pro Jahr immer mehr Besucher an. Geboten werden geschmückte Passagen, Aktionen und Aktionspreise, Feuershow und andere Darbietungen, Musikalisches und Historisches.
Ein weitaus gefestigteres Stadtspektakel findet jedes Jahr zwischen Mai und Juni statt. Das Stadtfest in Leipzig gehört zu den lokalen Veranstaltungen mit den meisten Zuschauern. 2015 wird das Stadtfest zum 1000 Jahrestag Leipzigs veranstaltet. Zwischen den 30. Mai und bis zum 7. Juni zieht sich die Festivalwoche.
Ebenso ist das Classic Open ein fester Bestandteil in der Leipziger City geworden. Seit 20 Jahren organisiert Peter Degner gemeinsam mit der Stadtverwaltung das Open-Air-Festival in der Innenstadt. I
Ein weiteres Highlight findet jedes Jahr um den 20. Dezember statt. Dann wartet der Leipziger Weihnachtsmarkt mit duftenden Köstlichkeiten, Musik und Glühwein auf. Die Hütten und Buden führen durch die Innenstadt, entlang der Nikolaikirche, dem Augustusplatz, über die Grimmaische Straße bis zum Naschmarkt, wobei sich das Zentrum des Weihnachtsmarktes vor dem Alten Rathaus auf dem Marktplatz befindet.